Gerald Bürklen

Gerald Bürklen

... ein Kampf gegen die eigene Gemütlichkeit - Bildung ist der natürliche Feind jeden Glaubens

Selbstdefinition

Ich bin ein streitbarer Humanist und gläubiger*  Atheist - (ich bin so frei, mir die menschliche Schwäche zu gönnen, zu glauben, dass es all das unheimlich Unwahrscheinliche nicht geben kanm was sich Theisten erspinnen und ersponnen haben).

Entscheidende Erfahrungen

Seit meiner Jugend: schubweise kritisches Hinterfragen der eigenen Werte und Glaubensgrundsätze durch eine ständig schwelende innere Unzufriedenheit am eigenen Wissen und der eigenen Weisheit. Irgendwann stellte ich mir die entscheidende Frage: "Muß es einen Gott geben?"
"Nein."
Meinen Dank an dieser Stelle an Karlheinz Deschner. Sein Opus Diaboli hat mich in jugenden Jahren nachhaltig verändert.

Elitär

Noch ist es in weigten Landstrichen unseres Landes eher elität (oder doch lieber "avangistisch?!").  Doch wenn ich mit Menschen aus dem Osten unserer Heimat, aus skandinavischen Ländern oder Asien spreche, besteht ein breiter Mainstream. Es ist nur die Frage der Zeit, bis sich die geistige humanistische Evolutiom durchsetzt ... auch wenn die evolutionäre Kraft des "glaubens"überraschenderweise hoch anpassungsfähig ist.
Treibstoff für die Entwicklung ist eine umfassende Bildung, der natürliche Feind jeden Glaubens.

Religiöse Zwänge

Ich komme aus einem sehr ländlichen Landstrich im Norden von Baden-Württemberg. Der evangelische Glaube ist dort stark in der Kultur verankert - vor allem die rabiate Abgrenzung zum Katholizismus.
Die religiösen Standards musste ich alle mitmachern - vom weihnachtlichen Kirchgang bis zur Konfirmation. Mein Kirchenaustritt musste ich in meiner Familie auf Wunsch meiner Eltern geheimhalten. Bis heute gilt es als eine Art "Schande", über die man nicht spricht.

Konkrete Eigenerfahrungen mit Religiosität

Das ist das tolle am Atheismus:  Es geht blended ohne!

Glaubensfreie Alternativen

Das ist das tolle am Atheismus: Man muss so wenig dafür tun!

Freiheit, eigene Wünsche und Gedanken zu leben

In unserer freiheitlich, demokratischen Grundordnung ist es nicht schwer, sich zu befreien, Mut war in der Vergangenheit von nöten. Heute ist es eher der Kampf gegendie eigene Gemütlichkeit.

Zusammenhang zwischen Humanismus und Aufklärung

Ohne Aufklärung kein HUmanismus.
Humanistische Aufklärung ist frei nach Marx "... alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."

Praktischer Humanismus

Bekehren funktioniert nicht. Reden hilft.
Aber bitte nicht als Einbahnstrasse - nachher lernt man selbst noch etwas!
Menschen können nur selbst zur Erkenntnis kommen. Oder auch nicht.

Selbstbestimmtes Leben und selbstbestimmtes Sterben

Ich bin entschlossen im - oder ausserhalt des Gesetzesrahmen meinem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen, wenn ich dieses für ngebracht halte.

Was schadet der Gesellschaft aktuell am meisten

Indifferenz und Ignoranz.

.... und meiner Contenance schadet am meisten: scheinheiliges Toleranzgeschwurbel als Deckmantel für Feigheit und Faulheit.

Stille bzw. unbekannte Humanisten

Ich selbst habe viele inspirierende Menwchen erlebt, die sich gegen übernommene Strukturen auflehnen und nicht zulassen, dass Unrecht wider den Menschen weiter Bestand hat, auch wenn ihnen dieses persönlich oft zu Nachteil gereicht wird. Åuf der Welt gibt es Millionen davon.

Humanismus und Spiritualität

Wir sind Atome auf einem Staubkorn in einem unermesslichen Universum, die einen Augenschlag bestehen. Wieviel grösser und großartiger muss es noch werden?

Zukunft und Wünsche

Es wird ein langer Weg bleiben mit vielen Fort- und Rückschritten. Am Ende sgteht hoffentlich ein "humanistischer" Humanismus, der den Menschen die Freiheit lässt, jeden Unsich zu glauben, den sie wollen.

Antworten © Gerald Bürklen
„Epikurs Garten” - „Who is Hu” - Gesichter gegenwärtiger Humanisten © Evelin Frerk (763)