Marc Niedermeier

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Wissenswertes

Marc Niedermeier          * 1972 -  Fotografie©evelin Frerk.

"Philosophy is questions that may never be answered. Religion is answers that may never be questioned." 
"Philosophie stellt Fragen, die vielleicht nie beantwortet werden. Religion gibt Antworten, die niemals in Frage gestellt werden dürfen."
- Daniel Dennet

AWQ.DE - ANSWERS WITHOUT QUESTIONS
"Auf meiner Webseite https://www.awq.de - AWQ: Answers Without Questions veröffentliche ich Beiträge zu Aufklärung, Kirchen-, Religions- und Glaubenskritik, Humanismus und Säkularismus.
Los gings im Herbst 2015 mit dem Beitrag "Kreuze: Ein Hinrichtungsgerät als Symbol des Friedens?" Auslöser waren Facebook-Kommentare von Menschen, die detailgetreue Darstellungen von Kreuzigungen als "stimmungsvoll" und "wunderschön" bezeichnet hatten. Es war auch die Zeit, in der das Thema Religion im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris einmal mehr in die öffentliche Wahrnehmung gerückt war.
Schwerpunkt der Seite AWQ.DE sind Kommentare zu Veröffentlichungen von Kirchenvertretern. Zeitungsberichte über bischöfliche Hasspredigten kommen dabei genauso vor wie die "liberal-theologische" Kolumne eines lokalen Nachrichtendienstes. Zum "Wort zum Sonntag" gibts jede Woche ein "Wort zum Wort" mit Anmerkungen und Fragen aus humanistisch-säkular-rationaler Sicht. In einer weiteren Rubrik kommentiere ich Fragen und Antworten einer evangelischen Beratungswebseite.
Mit einer mehrteiligen AWQ-Sonderserie beleuchte ich das Thema "Erkenntnis: Vom praktischen Umgang mit der Wirklichkeit", sowie im "Kirchenkunstreport" die vielfältigen Darstellungen von unvorstellbar grausamer Gewalt, Sadismus, Leid und Folter in katholischen Kirchen Nordbayerns.

Meme, Downloads, Videos, Buchtipps und Links ergänzen das Informationsangebot dieses privaten, nichtkommerziellen Projektes. Anders als auf den meisten Kirchenwebseiten sind Kommentare auf AWQ.DE ausdrücklich erwünscht.
KWQ.DE - KIDS WITH QUESTIONS
Die Webseite http://www.kwq.de richtet sich an Kinder ab etwa 9-11 Jahren. Auslöser war eine ähnliche Seite, auf der Mitarbeiter des Bistums Osnabrück Fragen von Kindern aus christlicher Sicht beantwortet. Hier biete ich den (jungen und alten) Lesern einfach verständliche und kurz zusammengefasste Antworten aus humanistisch-rational-säkularer Sicht zu Themen wie Glaube, Kirche und Gott.

WENIGERGLAUBEN.DE

Mit der interaktiven Webseite https://wenigerglauben.de lade ich Menschen ebenfalls ein, ihre Glaubensgewissheiten anhand verschiedener Fragen für sich selbst zu hinterfragen.
WOZU DAS GANZE?
Mein Ziel ist es, Menschen dazu anzuregen, ihre Glaubensgewissheiten kritisch und (selbst-)ehrlich zu hinterfragen. Ich versuche in meinen Beiträgen darzustellen, was ich an Glaube allgemein, an Religion (geografisch bedingt hauptsächlich an der christlichen) und an der Kirche kritikwürdig finde und warum.

Im Dialog mit Gläubigen stelle ich immer wieder fest, dass immer weniger Menschen heute noch das von Menschen erfundene christliche Belohnungs-Bestrafungskonzept benötigen um wissen zu können, wie sie sich verhalten sollen. Die Hoffnung auf ein fiktives Leben nach dem Tod ist für die meisten Menschen genauso irrelevant geworden wie die Angst vor einer ebensolchen Bestrafung durch Höllenqualen.
Und trotzdem zehren die christlichen Kirchen nach wie vor davon, dass selbst heute noch viele Menschen die Legende von der christlichen Moral für wahr halten. Ihnen ist oft nicht bewusst, dass die meisten Werte, die sie heute als die "Werte des christlichen Abendlandes" verkauft bekommen, in Wirklichkeit gegen den erbitterten Widerstand des christlichen Klerus erkämpft werden mussten.

Weil diese "Light-Christen" durch ihren Verbleib in der christlichen Herde (genauer: durch ihr versäumtes Austreten) auch zum Erhalt einer Ideologie beitragen, die sich von Fundamentalisten problemlos für alle beliebigen Zwecke instrumentalisieren lässt, finde ich es umso wichtiger, über die Werte des evolutionären Humanismus und über die 6 europäischen Werte aufzuklären, die die Basis unserer heutigen modernen Gesellschaftsordnung einer offenen und freien Gesellschaft darstellen. Einer Ordnung, die nicht mehr auf dem behaupteten Willen eines in der Bronzezeit erfundenen Phantasiewesens mit äußerst zweifelhaftem Charakter, sondern auf der Freiheit und Würde des Individuums als höchstem Wert basiert."

Berlin, 24.07.2017eF.

 

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