Jörg Elbe

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Wissenswertes

Jörg Elbe          Fotografie © evelinFrerk.
 
Jörg Elbe gehört dem Deutschland-Team der Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft an.
Sein Portrait war meine erste fotografische Arbeit für die Galerie gegenwärtiger Humanisten im Jahr 2016.
ich freue mich darüber- Wir trafen uns am 4. Januar.
 
Jörg Elbe: 
 
"Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals an einen Gott geglaubt zu haben.
Wenn, habe ich es vermutlich mit dem Glauben an den Weihnachtsmann abgelegt.
Religion war und ist in meiner Familie nie ein besonderes Thema gewesen. Es
war der Wunsch meiner Mutter, dass ich am Konfirmationsunterricht teilnehmen
sollte. Dort verblieb ich aber nur kurze Zeit und wurde gebeten nicht
wiederzukommen, da ich zu viele Fragen gestellt hatte, die dem Pastor nicht
gefielen.

Sobald es möglich war, trat ich aus dem Verein aus, in dem ich mit der Taufe
ohne mein Einverständnis Mitglied wurde.

Während der Grundausbildung in meiner Bundeswehrzeit gab es einen
monatlichen Kirchgang, der freiwillig war. Wer nicht daran teilnahm, musste
jedoch normalen Dienst schieben. Dies bedeutet mit Gasmaske über den nassen
Rasen zu robben. Zu dem Zeitpunkt war es für mich schon ganz klar die
bessere Wahl.

Ich bin Atheist, da ich nicht an Götter glaube. Ich bin aber genauso ein
A-Feeist, denn ich glaube auch nicht an Feen.

„Das egoistische Gen“ von Richard Dawkins habe ich Anfang der 80er Jahre zum
Beginn meines Chemiestudiums gelesen. Seine Laufbahn habe ich über die Jahre
weiter verfolgt. 2006 erlangte er dann durch sein Buch „Der Gotteswahn“
einen Bekanntheitsschub, der zur Gründung der „Richard Dawkins Foundation“
(RDF) führte. Als die RDF im Sommer 2013 eine deutsche Webseite startete,
schloss sich der Kreis. Hier kann ich nun mein Interesse an der Wissenschaft
und meine aufgeklärte, humanistische Weltanschauung zusammenbringen, und
versuchen die Welt für mich und meine Mitmenschen zu einem etwas besseren
und gerechteren Ort zu machen."

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Berlin, 2016-01-11ef

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